Das Thema Radfahren ist für den CDU Stadtverband Bad Arolsen eine Herzensangelegenheit. Gerade in Corona-Zeiten nutzen viele Menschen die wunderschöne Natur rund um die „Stadt im Walde“ für Ausflüge. Radfahren ist mittlerweile auch ein signifikanter Faktor im Tourismus, der für Bad Arolsen wirtschaftlichen Nutzen hat. Und die aktuellen Verkaufszahlen von Fahrrädern in Deutschland zeigen, wie sehr dieser Wachstumsmarkt boomt.

Dieses Gästepotential will man in Bad Arolsen willkommen heißen. Dafür könne seitens der Kommune noch einiges getan werden. Aus diesem Grund überzeugten sich Mitglieder aus Magistrat, Fraktion und Vorstand bei einer Radtour über das aktuelle Angebot. Unter Leitung von Fraktionschef Gerd Frese, selbst passionierter Mountainbiker, wurde besonderes Augenmerk auf die Gästefreundlichkeit gelegt.


Frequenzbringer Wohnmobilhafen

Sehr viele Menschen, die mit ihrem Wohnmobil den Twistesee besuchen, sind mit dem Fahrrad mobil. Dank der modernen E-Bikes haben Steigungen ihren Schrecken verloren. Will man die Barockstadt besuchen, kann man sich allerdings schon mal verfahren. Nicht jeder weiß, dass der Hessenradweg R6 vom See zum Residenzschloss führt. Die CDU empfiehlt die Ausschilderung zu verbessern, nicht nur am See sondern auch im Remmeker Feld. Allgemein sollte die Ausschilderung der Wegeverbindungen rund um Bad Arolsen für die Gäste deutlicher sein. Seitens des Touristik-Service hat man sich dieser Problematik bereits angenommen. Die CDU will hier gerne ehrenamtlich unterstützen.


Konfliktpotential entschärfen

Gerade am Twistesee zeigt sich an schönen Tagen, dass es nicht einfach ist, alle Freizeitaktivitäten in Einklang zu bringen. Am Seerandweg, insbesondere am Strandbad, sind Badegäste, Wanderer, Skater und Radfahrer zuhauf unterwegs. Was zu anderen Zeiten problemlos ist, kann in der Hochsaison zu gefährlichen Situationen und Unfällen führen. Gerade an die Fahrradfahrer sollte appelliert werden, in diesen Bereichen langsam zu fahren und gegebenenfalls auch mal ein Stück das Rad zu schieben.


Neue Zielgruppen erschließen

Aus Sicht der CDU sollte das Angebot an Radwegen erheblich erweitert werden. Ähnlich wie bei den Wanderwegen müssen gut beschilderte Strecken angeboten werden, die nicht nur für Sportler sondern auch für Familien und die sogenannten „best ager“ attraktiv sind. Die Bad Arolser Wanderkarte bedarf einer Überarbeitung und die angebotenen Strecken sollten nach für nach auch als Datei-Download zur Navigation mit dem Smartphone auf der stadteigenen Homepage zu Verfügung stehen.

Ausdrücklich spricht sich die CDU Bad Arolsen für die Teilnahme am „Grenztrail“ aus. Hier besteht die Möglichkeit im Rahmen eines Förderprogramms attraktive Angebote vor Ort zu schaffen, sie mit der Region zu verknüpfen und gemeinsam zu bewerben. Kritikern dieses Konzepts sei gesagt, dass die Trails nicht nur für Mountainbike-Sportler sondern in verschiedenen Schwierigkeitsstufen auch für Naturgenießer konzipiert werden.

Mit ihrer positiven und konstruktiven Haltung zur Verbesserung der Attraktivität für den Radtourismus sieht sich die CDU Bad Arolsen nicht allein. Verschiedene Anfragen im Parlament zeigen, dass sich auch die anderen Parteien mit dem Thema beschäftigen.

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